Sinnsprüche historischer Coburger Persönlichkeiten
“Ein Herzogtum macht Weltgeschichte”
… ist das durchaus nicht überbewertete Ergebnis der Heiratspolitik des Coburger Herzogshauses im 19. und 20. Jahrhundert.
“Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause”
… vertraute Queen Victoria von Großbritannien im August 1845 auf Schloss Rosenau ihrem berühmten Tagebuch an.
“Majestät können nicht das Empire von Coburg aus regieren”
… depeschierte der britische Premierminister Disraeli um 1870 an seine Königin und Kaiserin von Indien.
“Wer zwingen will die Zeit, den wird sie selber zwingen. Wer sie gewähren lässt, dem wird sie Rosen bringen”,
… hielt der Orientalist und Dichter Friedrich Rückert um 1860 in seinem Dichter-Refugium auf dem Goldberg in Neuses auf einem Fetzen Papier fest.
“Frid ernert, Unfrid verzert” (Friede ernährt, Unfriede verzehrt),
… ließ Herzog Johann Casimir um 1625 über das Südportal des Residenzschlosses Ehrenburg schreiben.
“…wünsche ich mich für die Zukunft in der freundlichen Stadt Coburg niederzulassen… die Bitte auszusprechen, dass mir das Bürgerrecht der Stadt Coburg gütigst verliehen werden möge…”,
… teilte der Walzerkönig Johann Strauss dem “Verehrlichen Magistrat” im Mai 1886 in einem Brief mit.
“Darum, liebes Söhnlein Hänsichen, lerne und bete ja getrost… so werdet ihr in den Garten kommen…”,
… ermahnte Martin Luther seinen vierjährigen Sohn während des Augsburger Reichstages von der Veste Coburg aus.
“Non moriar, sed vivam et narrabo opera Domini”
(Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen)
… schrieb der Reformator Martin Luther während seines halbjährigen Aufenthaltes 1530 an die Wand seines Arbeitszimmers auf der Veste Coburg.
“Mein lieber Freund und Kupferstecher”,
wurde vom Dichter und Orientalisten (44 Sprachen) Friedrich Rückert gerne als Anrede in Briefen an Freunde benutzt.
