Ein Exkurs in Coburgs Stadthistorik
Von 1056 bis heute
11. Jahrhundert:
1056 Ersterwähnung “Coburg”
13. Jahrhundert:
Ab 1248 Coburg im Besitz der Grafen von Henneberg
1250 Gründung eines Barfüßerklosters an der Stelle der heutigen Ehrenburg
14. Jahrhundert:
1331 wurde Coburg das Stadtrecht und das Recht der eigenen Gerichtsbarkeit verliehen. Ab 1353 wurde Coburg wettinisch unter dem Besitz der Markgrafen von Meißen unter Friedrich den Streitbaren – Stadtwappen wurde der Löwe.
15. Jahrhundert:
1430 der Heilige Mauritius findet sich nun auf dem Stadtwappen.
16. Jahrhundert:
1524 die Reformation wird in Coburg eingeführt.
1530 Aufenthalt Martin Luthers während dessen Reichsacht in Coburg.
1542 Die Stadt wird Residenz des Herzogs Johann Ernst von Sachsen.
1547 wird das Barfüßerkloster zum herzoglichen Residenzschloss Ehrenburg ausgebaut.
17. Jahrhundert:
1632 findet eine erfolglose Belagerung der Veste durch Wallenstein statt.
19. Jahrhundert:
Seit 1826 ist Coburg eine der beiden Hauptstädte des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha.
1840 findet die Hochzeit zwischen Königin Victoria von Großbritannien und dem zweiten Sohn von Herzog Ernst I, Prinz Albert, statt.
1860 erstes Deutsches Turn- und Jugendfest und erste Generalversammlung des Deutschen Nationalvereins unter dem liberalen Herzog Ernst II.
1862 wurde in Coburg der Deutsche Sängerbund gegründet.
20. Jahrhundert:
1918 dankt der letzte in Coburg residierende Herzog Carl Eduard ab.
1920 schließt sich der Freistaat Coburg, nach einer Volksabstimmung gegen den Zusammenschluss mit dem Freistaat Thüringen, dem Freistaat Bayern an.
1945 Coburg wird Teil der Amerikanischen Besatzungszone
1989 Grenzöffnung zwischen beiden deutschen Staaten. Coburg rückte aus seiner Randlage, unmittelbar am Eisernen Vorhang, in die Mitte Deutschlands.
