Hofgarten Coburg: Ein unterschätztes Juwel

Hofgarten Coburg, Gärten Coburgs, Herbst

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Goldener Oktober, goldene Herbstzeit!

Der wundervolle (aber immer unterschätzte) Hofgarten Coburgs lädt zum stimmungsvollen Verweilen ein. Der Park beginnt am Schlossplatz, gleich bei der Ehrenburg und den Arkaden. Er „zieht“ sich für den, der ihn erwandert, bis zur Veste Coburg hinauf und bietet gerade im Herbst wunderbare Fernsichten zu den Gleichbergen, zum Schloss Callenberg, aber auch tolle Blicke auf die herbeigebrachte Flora und Fauna. Die Geschichte dieser  Parkanlage reicht übrigens bis weit ins 17. Jahrhundert zurück. 

Es ist ein einzigartiges Erlebnis, diesen großzügig angelegten Park zu bewandern. Für die Älteren unter uns geht dies leicht, indem man vorher mit der „GeckoBahn“ den Festungsberg im stetigen Anstieg bezwingt. Für die Sportlichen unter uns funktioniert dies gerne umgekehrt. Die verschiedenen Wege führen durch Bereiche mit freier Sicht, aber auch durch dichten, angelegten Wald mit einzelnen Baumanpflanzungen verschiedenster Arten. Vom Schlossplatz und den Arkaden aus, lässt sich so über den Hofgarten die Krone Frankens erobern. Eine Leistung, denn schließlich sind 167 Höhenmeter zu bewältigen. Doch nun ein wenig zur …

Geschichte des Coburger „Lustgartens“, beginnend im 17. Jahrhundert

Der Coburger Herzog Albrecht ließ wohl als erster eine große Gartenanlage am Fuß des Festungsberg anlegen. Ziel war es um 1680, der angehenden Residenzstadt eine Herrengartenanlage im Stil der Niederländer zu manifestieren. Justinus Bieler, Saalfelder seines Zeichens, plante diesen „Lustgarten“, der zwischen den beiden Gartenpavillons und dem kleinen Coburger Rosengarten erstreckte. Der Hanggarten wurde terrassiert und geometrisch eingeteilt. Eine zwei Meter hohe Mauer trennte die Gärten von der Öffentlichkeit.

Kompletter Umbau im 19. Jahrhundert

Zwischen 1832 und 1837 initiierte Hofgärtner Carl Gustav Zeißig die Erweiterung des Coburger Hofgartens in Richtung Westen. Zur gleichen Zeit wurden auch die architektonischen Arbeiten am Schlossplatz und den Arkaden beendet. Herzog Ernst der II. hatte einige Grundstücke unterhalb der Veste erworben, die in das Vorhaben integriert wurden. Bis 1858 wurde so der Lustgarten in einen englischen Landschaftspark verwandelt. Dies mit der Ausrichtung vom Schlossplatz hinauf zur Veste Coburg. In den folgenden Jahren wurden dem Park viele Bauwerke hinzugefügt.

Das 20. Jahrhundert

Viele Coburger schätzen den Weg durch den Coburger Hofgarten hinauf zum Naturkundemuseum, das sich angenehm in die Gesamtgestaltung einfügt. Ein Besuch lässt sich während der Spaziergänge leicht einbauen und es macht Spaß, sich mit Jung und Alt Zeit für die verschiedenen Ausstellungen und Aktionen zu nehmen.

Ganz neu im 21. Jahrhundert

2007 stellte der Künstler David Nash die Skulptur „Noon Column“ auf, die er für den internationalen Skulpturenweg zum Jubiläum 1000 Jahre Bistum Bamberg geschaffen hatte. An jedem Tag um die Mittagszeit – im Sommer um 13:20 und im Winter um 12:20 Uhr – lässt der Baumstumpf aufgrund eines Schlitzes in seinem Schatten ein Licht aufleuchten. Tierkreiszeiten verweisen auf den Skulpturseiten auf den Jahreslauf.

Natürlich gibt es im Coburger Hofgarten noch viel mehr zu entdecken. Ein Mausoleum, Denkmäler, Kunstwerke, der kleine Rosengarten und vieles mehr laden zum sommerlich-herbstlichen Spaziergang ein. Verbinden Sie Ihr Erlebnis mit einem Arrangement des Hotel Stadt Coburg.

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Quellen für die geschichtlichen Informationen: Wikipedia

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Der Coburger Hofgarten. Seit Anfang an ein Ruhepol für die Stadt. Hofgarten Coburg. Erstens wegen der Stille. Zweitens wegen der Erholung. Drittens, weil Sie ohne Fahrzeug in der Stadt urlauben können. Hier können Sie ein Doppelzimmer buchen. Hofgarten Coburg. Quelle Wikipedia. Information Coburg.

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